Ob Schlägerbruch im Urlaub, Diebstahl aus dem Auto oder die berühmte Hole-in-One-Feier im Clubhaus – wer regelmäßig Golf spielt, kennt die Risiken. Doch was viele nicht wissen: Die private Haftpflichtversicherung greift bei solchen Fällen meist nicht. Genau hier setzt die Golfversicherung an – mit Schutz speziell für Golfer und deren Ausrüstung.
Im Interview spricht Thilo Raisch, selbst Golf-Enthusiast, Unternehmer und Erfinder der magnetischen Golfbälle, über seinen Weg zum Golfsport, seine Zusammenarbeit mit Klaus Nadizar von Golf.Versicherung und darüber, für wen sich eine Zusatzversicherung wirklich lohnt.
1. Vom 7er-Eisen zum Golfbusiness: Wie alles begann
Im letzten Jahrtausend hatte mir bei einem Event jemand ein 7er Eisen in die Hand gedrückt. Dann war es um mich geschehen. So sehr, dass sich bis heute mein Arbeitsmittelpunkt rund um das Thema Golf dreht.
Ich habe vor Jahren die magnetischen Golfbälle erfunden – ein Eyecatcher für Kühlschrank und Puttinggrün. 2021 gründete ich dann „THE HOLE IN ONE CLUB“. Leider nicht so erfolgreich wie gewünscht. Aber wie beim Golf: Mal läuft es, mal nicht.
2. Kooperation mit Golf.Versicherung: Ein Duo, das Golf lebt
Klaus von Golf.Versicherung und ich kennen uns schon lange. Wir sind beide golfverrückt, helfen einander – und so entstand die Idee, gemeinsam mehr Sicherheit auf den Platz zu bringen. Ergebnis: eine Golfversicherung, die gezielt Lücken der normalen Haftpflicht schließt.

3. Warum reicht die private Haftpflicht nicht?
Die klassische private Haftpflicht ist wichtig – aber sie schützt nur Dritte. Schäden an deinem eigenen Equipment? Fehlanzeige.
Golf.Versicherung deckt zusätzlich:
- Diebstahl und Beschädigung von Schlägern, Bags, Trolleys, Entfernungsmessern etc.
- Weltweiten Schutz – auch im Urlaub
- Hole-in-One-Feierkosten (bis 250 € im Turnier, 25 € für Privatrunden)
4. Unterschiede, Ergänzungen & Spezialfälle
Schnittmenge:
Die Golf.Versicherung ergänzt die Haftpflicht sinnvoll – sie deckt Schäden an deinem eigenen Equipment und sichert dich bei Hole-in-One ab.
Spezialfälle (klassische Lücken der Standard-Police):
- Schlägerbruch
- Diebstahl
- Kleidung & Zubehör
- E-Trolley
- Feierkosten
- Weltweiter Schutz je nach Paketgröße (L bis XXL)
5. Für wen lohnt sich die Golfversicherung?
Typische Personas
Björn, 47, Clubspieler
Unbedingt
Hochwertige Ausrüstung, Vielspieler, Golfreisen – braucht umfassenden Schutz.
Ben, 55, Gelegenheitsgolfer
Evtl.
Spielt selten – kleines Paket (L oder XL) reicht für Urlaub & Hole-in-One.
Claudia, 22, Anfängerin
Eher nicht
Geringer Ausrüstungswert, selten auf dem Platz – Standard-Haftpflicht genügt.
6. Schadenfall – was tun?
- Schaden online melden (z. B. Schlägerbruch, Diebstahl)
- Belege, Fotos, ggf. Clubbestätigung hochladen
- Bearbeitungsdauer: 4–8 Tage
- Golf.Versicherung gilt als eine der schnellsten auf dem Markt – mit Top-Bewertungen!

7. Was deckt Golf.Versicherung – und was nicht? (inkl. Konkurrenzvergleich)
Nicht abgedeckt durch Golf.Versicherung:
Schäden an Dritten (z. B. verschlagener Ball trifft Auto oder Person)
→ Hier bleibt die private Haftpflicht zuständig.
Abhanden gekommene Bälle oder Eigenverschulden
→ Diese Risiken sind nicht versicherbar – egal bei welchem Anbieter.
Unterschiede zu Konkurrenzprodukten:
Viele Anbieter setzen auf eine sogenannte „Allgefahrendeckung“ – sie sichern fast alle unvorhersehbaren Schäden am Equipment ab, allerdings oft mit hohem Selbstbehalt.
Einige Produkte kombinieren Ausrüstungs-, Hole-in-One- und sogar Haftpflichtdeckung – wirken also wie „Rundum-Sorglos-Pakete“, sind aber meist teurer.
Unterschiede bestehen bei:
- Selbstbeteiligung im Schadensfall
- Erstattung zum Neuwert oder Zeitwert
- Regelung bei Diebstahl (z. B. aus Fahrzeugen oder Hotels)
- Leistungsgrenzen und Ausschlüsse
Vorteil von Golf.Versicherung:
- Klare Paketstruktur (L–XXL)
- Neuwertentschädigung bis zur Paketgrenze
- Schnelle Bearbeitung (4–8 Tage)
- Transparente Leistung ohne versteckte Klauseln
- Flexibel kündbar, keine automatische Verlängerung
8. Neuwert oder Zeitwert?
Golf.Versicherung arbeitet mit festen Versicherungssummen pro Paket:
- Paket L: bis 1.100 €
- Paket XL Plus: bis 3.000 €, inkl. Leih-Equipment
- Das bedeutet de facto: Neuwertentschädigung – keine Gebrauchtwert-Abzüge.
Fazit: Wann lohnt sich die Golfversicherung?
Für Vielspieler mit teurer Ausrüstung: Unbedingt.
Für Gelegenheitsspieler: Kleine Pakete reichen.
Für Hole-in-One-Optimisten: Ja, allein wegen der Feierkosten-Deckung!
Hinweis: Thilo Raisch und Golfball-Uhu-Shop sind keine Versicherungsberater. Die im Interview geteilten Inhalte basieren auf persönlichen Erfahrungen und spiegeln keine fachliche Beratung wider. Für alle versicherungstechnischen Fragen und individuelle Beratung ist ausschließlich Klaus Nadizar von Golf.Versicherung zuständig.














